Lebenslauf

Univ.- Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hermann Frommhold
geboren am 25.05.1939
Deutsche und österreichische Staatsangehörigkeit
1957Abitur
1965Promotion zum Dr. med., Freie Universität Berlin
1966 – 1970Fachausbildung zum Radiologen und Radioonkologen an den Universitäten Zürich und Hamburg
1970Studienaufenthalte in Bristol, Manchester, London (GB) und in Lund, Stockholm und Upsala (S)
1973Habilitation und Venia Legendi für das Lehrgebiet Radiologie und Radioonkologie, Universität Bonn
1977Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
1979Ernennung zum Professor für Radioonkologie auf Lebenszeit
1980Ernennung zum Ordentlichen Professor für Strahlentherapie an der Universität Innsbruck
1985Vorstand der Universitätsklinik für Strahlentherapie, Innsbruck
1986Primo loco auf den Berufungsvorschlag Lehrstuhl für Strahlentherapie an der Universität Zürich
1988Ruf auf den Lehrstuhl für Strahlentherapie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Brsg.
1989Ärztlicher Direktor der Abteilung Strahlentherapie, Radiologische Klinik des Klinikums der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Brsg.
1993 – 2004Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikum Freiburg/Brsg.,
Vorsitzender des Klinikumsvorstandes.
2004 – 2007Ärztlicher Direktor der Klinik für Strahlenheilkunde der Radiologischen Klinik des Universitätsklinikums Freiburg

Mitgliedschaften

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie, Strahlenbiologie und Medizinische Physik (DEGRO)

Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Radioonkologie (ÖGRO)

Mitglied der ESTRO

Mitglied der Schweizerischen Röntgengesellschaft

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin

Mitglied des Vorstandes der Österreichischen Röntgengesellschaft 1981 –1989

Mitglied der Österreichischen Röntgengesellschaft

Präsidentschaften, Vorstandsfunktionen und Beiräte

Kongresspräsident des Österreichischen Röntgenkongresses 1983 (gemeinsam mit Prof. Pirker, Innsbruck)

Vorsitzender des 3rd International SELECTRON Users Meeting 1884, Innsbruck (gemeinsam mit Prof. O. Dapunt, Innsbruck)

Vorsitzender der Internationalen Alpbacher Seminare für Radioonkologie 1985,1987, 1989, 1991, 1993, 1995, 1997, 1999

Ehrenvorsitzender der Internationalen Alpbacher Seminare für Radioonkologie, 2001, 2003, 2005, 2007

Vorsitzender des Second International Symposium Intraoperative Radiation Therapy, 1988, Innsbruck (gemeinsam mit Prof. Bodner, Innsbruck)

Kongresspräsident des 2. Deutschen Kongresses für Radioonkologie, Strahlenbiologie und Medizinische Physik, Baden-Baden, 1996

Member of the Advisory Board of the European Congress of Radiology 1993

Member of the International Advisory Board of the 6th International Meeting on Progress in Radiotherapy, 1998, Salzburg/Austria

Member of the Advisory Board ESTRO-Congress 2000, Istanbul

Member of the International Advisory Board of the 7th International Meeting on Progress in Radiotherapy, 2002, Salzburg/Austria 3

Vorsitzender des Zentrums für Klinische Forschung ZKF III Angiogenese des Universitätsklinikums Freiburg im Verbund mit der Klinik für Tumorbiologie

Vorsitzender der Kommission zur Verleihung des Hermann-Holthusen-Preises der DEGRO

Vorsitzender der Hanns-Langendorff-Stiftung ab 1999

Vorsitzender der Clotten-Stiftung 2002-2015

Beirat der DEGRO-Kongresse 1995,1996,1997,1998,1999,2001,2002,2006

Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Klinik für Tumorbiologie, Freiburg seit 1996

Beiratsmitglied des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie Freiburg 2001 – 2006

Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde der Schloßkonzerte Bad Krozingen e.V. seit 2006

Präsident des Rotary-Club Freiburg-Schlossberg 2009/ 2010

Mitglied des universitären Untersuchungsausschusses „Redlichkeit in der Wissenschaft” Albert-Ludwig-Universität Freiburg

Ehrungen

Ehrenmitglied der Russischen Gesellschaft für Radiologie seit 1993

Ehrenmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Radioonkologie 2002

Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Iasi/Rumänien 1999

Verleihung einer Honorarprofessur der Universität Peking/China 2004

Verleihung der Universitätsmedaille der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 2004

Verleihung der Alfred-Fränkel-Plakette der Bezirksärztekammer Südbaden 2004

Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie 2010

Verleihung der Verdienstmedaille der Stadt Bad Krozingen 2016 für seine großen Verdiente um den Erhalt der Sammlung historischer Tasteninstrumente Neumeyer-Junghanns-Tracey und die Sicherung der Schloßkonzerte Bad Krozingen 4

Wissenschaftlicher Beirat in Zeitschriften

Strahlentherapie und Onkologie

Ultraschall in der Medizin

Laryngologie – Rhinologie – Otologie

Frontiers in European Radiology

Current Oncology

9 Habilitationen Innsbruck/Freiburg, Ordinarien 2, 8 Chefärzte

Eigene wissenschaftliche Forschungsarbeiten

  1. Optimierung und Konformierung der Dosisverteilung durch Einsatz von Rechensystemen und bildgebenden Verfahren, besonders Computertomographie und Kernspin-Resonanz-Tomographie.
  2. Einsatz der normal fraktionierten und der akzelerierten, hyperfraktionierten Bestrahlung in Kombination mit Zytostatika bei ausdifferenzierten Tumoren (Analkarzinom, Bronchialkarzinom, Harnblasenkarzinom, Kopf-Hals-Tumoren).
  3. Ganzkörperbestrahlungen in Kombination mit autologer Knochenmarkstransplantation bei leukämischen und nicht leukämischen Erkrankungen.
  4. Intraoperative Strahlentherapie als Einzeit- und Boostbestrahlung zur Erhöhung der Tumorvernichtungsdosis (speziell: Magenkarzinom, Pankreaskarzinom)
  5. Optimierung der kombinierten Strahlentherapie (Brachytherapie und perkutane Bestrahlungstherapie) zur Behandlung verschiedener Tumoren: gynäkologische Tumoren, Mammakarzinomen, Kopf-Hals-Tumoren, urologische Tumoren.
  6. Stereotaktische Einzeitbestrahlung und stereotaktisch fraktionierte Bestrahlung von Hirntumoren, Körperstammstereotaxie.
  7. Hyperthermische Behandlungsverfahren in Kombination zur Strahlentherapie (interstitielle Hyperthermie, Oberflächenhyperthermie, nicht invasive Thermometrie)
  8. Immunologie: Auswirkung ionisierender Strahlung auf immunologische Parameter; Radiotherapie und Zytokine und Hormone (Erythropoietin)
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