Beethoven 2020 – Mit “neuem” Blick

Mit Åsa Åkerberg (Violoncello) und Klaus Steffes-Holländer (Fortepiano)

Åsa Åkerberg und Klaus Steffes-Holländer sind Mitglieder des ensemble recherche und damit Experten Neuer Musik. Doch hat Åsa Åkerberg langjährige Erfahrungen mit demSpiel auf historischen Celli. Klaus Steffes-Holländers Interesse an historischen Tasteninstrumenten besteht schon lange, so dass beide uns vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen einen wirklich spannenden Abend bieten – als Konzert einer vielschichtigen musikalischen Begegnung. Im Zentrum des Programms stehen Beethovens zwei späte Sonaten für Violoncello op. 102, komponiert in einer Lebensphase voller Krisen und Verunsicherungen. Flankiert werden sie von zwei Überraschungen. Zum einen von einem Divertimento des deutschen Komponisten Bernhard Romberg, einem zu Beethovens Zeit weit bekannten Cellisten. Romberg war mit Beethoven gut bekannt. Zusammen mit Bernhards Violine spielendem Bruder Andreas Romberg und dem Geiger Franz Anton Ries spielte Beethoven als Bratschist mit Bernhard Romberg Streichquartett. Warum Rombergs Divertimento ein Divertimento über schwedische Lieder ist, darüber wird uns die Schwedin Åsa Åkerberg erzählen. Für die Wahrnehmung der Musik unserer Gegenwart und damit auch für den „neuen“ Blick sorgt ein kurzes Solo für Violoncello des italienischen Komponisten Salvatore Sciarrino. Und wie hatte es der Mannheimer Kapellmeister Michael Frey formuliert, nachdem er 1815 die Wiener Uraufführung der beiden Cellosonaten op. 102 von Ludwig van Beethoven erlebt hatte? „Beim ersten Hören ohnmöglich (zu) verstehen.

Programm Konzert 15.März 2020

Tickets unter Reservix

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