Willkommen bei den Schloßkonzerten

Wir freuen uns auf die folgenden Konzerte:

https://www.mh-freiburg.de/veranstaltungen/veranstaltungen/details/johann-baptist-cramer-1771-1858-und-die-welt-der-pianistes-compositeursVeranstaltungsinformationen 2021

 Symposium Dienstag, 05. bis Mittwoch, 06. Oktober 2021

Konzert 06. Oktober 19:00 Uhr

Johann Baptist Cramer (1771–1858) und die Welt der »Pianistes-Compositeurs«
Wissenschaftliches Symposion und Gesprächskonzert zum 250. Geburtstag von Johann Baptist Cramer
 
Das Jahr 2021 bringt der Musikwelt den 250. Geburtstag von Johann Baptist Cramer (1771–1858). »Kaum kann Jemand
berühmter sein als er«, hielt Robert Schumann 1836 in der Neuen Zeitschrift für Musik über den Spross einer kurpfälzischen Musikerfamilie fest. Heute dagegen ist er höchstens noch durch seine unter Pianisten nach wie vor geschätzten
Klavieretüden bekannt. Zu Lebzeiten war Cramer (geboren ein Jahr nach Beethoven, gestorben im Jahr der Fertigstellung
des ersten Tristan-Aktes) eine öffentliche Gestalt der europäischen Musikwelt, und zwar nicht nur als Pianist, Komponist
und Lehrer, sondern auch als Unternehmer im Klavierbau und Verlagswesen. Durch diese Mehrfachfunktion, wie sie
viele Pianisten seiner Zeit ausfüllten, kam es zu Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Bereichen des Musiklebens,
zwischen instrumentaler Technologie, menschlicher Fingertechnik und musikalischer Ästhetik, zwischen Unternehmertum, Kanonbildung und Populärkultur. All dies ist Grund genug, Cramers Leben, Werk und Umfeld aus verschiedenen
Perspektiven zu untersuchen und ihm endlich die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die er verdient.
Am Schluss des Symposions steht ein Gesprächskonzert, das Hardy Rittner mit Studierenden seiner Klasse gestaltet: Es erklingen Werke von Cramer und seiner Zeitgenossen, die vor
dem Hintergrund des Symposions vorgestellt und erläutert
werden.
 
Konzertkarten für Mittwoch, 6. Oktober, 19 Uhr über www.reservix.de
Anmeldungen
zum Symposion an: f.diergarten@mh-freiburg.de
 

Sonntag, 07. November 2021, 17.00 Uhr 

„…daß empfindliche Sinnen dadurch gerührt werden“
 
Dieses Zitat aus der musikalischen Abhandlung „Der Vollkommene Capellmeister“ von Johann Mattheson (1681– 1764), die 1739 in Hamburg erschien, veranschaulicht die zentrale Rolle der Affektenlehre in der Barockzeit. Diese repräsentiert eine nach präzisen Regeln durchzuführende musikalische Kunst, bei der die Musizierenden mit Klängen und Worten die Zuhörenden in bestimmte Affekte (Gefühle) versetzen, sie rühren und überzeugen sollen. Der musikalische Vortrag ähnelt einer Rede und folgt den Regeln der Rhetorik. Der Gesang soll deshalb die Musik der Instrumente leiten und ihr Vorbild sein. Mattheson schreibt, “daß jene, so zu reden, die Mutter; diese aber die Tochter ist“. Die Instrumentensammlung der Schlosskonzerte Bad Krozingen bietet uns die einmalige Möglichkeit, die sensiblen und differenzierten Klangvorstellungen des Barock heute bewusst nachzuvollziehen. Welche Gefühle erleben wir heute beim Hören dieser Musik? Ist es wirklich so, dass bestimmte Affekte durch bestimmte musikalische Charakteristika ausgelöst werden? Studierende des Instituts für historische Aufführungspraxis der Hochschule für Musik Freiburg unter Leitung von Prof. Jean-Christophe Dijoux (Cembalo) und Prof. Stefan Temmingh (Blockflöte) werden musikalische Werke aus der Barockzeit für Sie spielen und mit Ihnen ins Gespräch kommen.
 

 
Beschränkte Teilnehmerzahl, selbstverständlich unter Einhaltung der gültigen Corona-Verordnungen (GGG).
Der Ticketverkauf findet auf www.reservix.de statt.

Sonntag, 21. November 2021, 17.00 Uhr 

Gesichter der Stille 
„Es ist eine der am schwierigsten zu beweisenden Wahrheiten, dass Musik nicht nur eine Klangkunst sei, sondern vielmehr ein Kontrapunkt von Klang und Stille.“ Dieses Zitat des französischen Komponisten und Dirigenten Pierre Boulez (1925-2016) setzt einen passenden Akzent zum Totensonntag, an dem wir Stille und Konzentration besonders stark wahrnehmen und innehalten möchten. In der Musik der Renaissance und der Barockzeit spielt Stille eine besondere Rolle: in der Aufmerksamkeit für Resonanz und klanglichen Raum sowie in der Struktur der Kompositionen. Zum Totensonntag möchten Studierende des Instituts für historische Aufführungspraxis der Hochschule für Musik Freiburg unter Leitung von Prof. Jean-Christophe Dijoux ein Programm mit Gesangs- und Instrumentalmusik für Sie gestalten.
 

Samstag, 11. Dezember 2021, 19.30 Uhr 

„… etwa wie das Singen eines Kindes im Schlafe.“ Frédéric Chopins gesangliche Virtuosität
 
Häufig findet sich in historischen Quellen der Hinweis, Chopin habe über alle(n) Maßen gesanglich gespielt. Was das aber konkret pianistisch heißt, bleibt meist im Dunkeln. Genauso unklar ist seither, ob sich besagte Gesanglichkeit auch auf virtuose Werke erstreckt und wenn ja, in welcher Weise. Der Pianist Hardy Rittner hat sich im Rahmen seiner künstlerischen Forschung zur Gesanglichkeit bei Chopin mit Quellen befasst, die eine neue Perspektive auf den kantablen Duktus in Chopins gesamtem Werk eröffnen. Durch die Auswertung zweier zentraler neuer Quellen lässt sich zeigen, dass Chopins kantabler Duktus quasi omnipräsent war. Darüber hinaus wird transparent, was Chopins Klavierspiel pianistisch charakterisierte: ein umfassendes Überlegato sowie (nicht nur) vom Belcanto inspirierte melodische Hervorhebungen, die oft mit einer erheblichen Zurücknahme der als nicht melodisch erachteten Kontexttöne einhergingen. In klarer Abgrenzung zur musikalischen Hauptsache sah diese Spielweise („meine Art“) in virtuosen Passagen nicht selten nur eine zarte Begleitung. Entsprechend beschreibt Robert Schumann Chopins Spiel seiner Etude op. 25, Nr. 2 als „so reizend, träumerisch und leise, etwa wie das Singen eines Kindes im Schlafe.“ Die Forschungsarbeit Rittners fördert überraschende Erkenntnisse zu Tage, die auf alle Genres Chopins zutreffen. Dies führt unter anderem zu der Einsicht, dass unser bisheriges Verständnis des Chopin’schen Bravour-Repertoires nicht dem entspricht, was genuin intendiert war. Die oben skizzierten Erkenntnisse musikalisch umsetzend, präsentiert der Konzertabend ein verändertes Bild von Chopins brillanten Werken und rekonstruiert eine höchst eigenwillige Klanglichkeit, deren Verwirklichung auf einem historischen Pleyel-Flügel von 1851 freilich besonders lohnenswert ist.
 
 

Sonntag, 12. Dezember 2021, 17:00 Uhr

O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!“ 

Adventsliedersingen im Schloss 

Wir wollen gemeinsam Weihnachtslieder singen – Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern, Menschen allen Alters sind sehr herzlich eingeladen! Diese Freude und Tradition wollen wir pflegen und in diesem Jahr nach den Einschränkungen des vergangenen Jahres durch die Corona-Pandemie auch und gerade in der wunderschönen Atmosphäre des Schlosses Bad Krozingen gemeinsam Weihnachtslieder singen. Wir werden beim Singen unterstützt durch Instrumentalbegleitung, Liedtexte sind vorbereitet. Besondere stimmliche Voraussetzungen sind nicht erforderlich, trauen Sie sich einfach! Gerne können Sie auch Ihr Lieblings-Weihnachtslied mitbringen. 

Mit Überraschungsgast  

Eintritt frei – Anmeldung erforderlich an info@schlosskonzerte-badkrozingen.de oder unter 07633/3700.

 

Live-Streaming-Konzert vom 14. Mai 2021.

Bozena Angelova (Violine) und Martin Nöbauer spielen Werke von Schubert und Beethoven.

Den Livestream erreichen Sie unter https://bit.ly/Schlosskonzerte.

Live-Streaming-Konzert vom 19. April 2021.

Natalia Lentas (Klavier) und Yves Ytier (Violine) spielen Werke von Bach, Mozart und Schubert.

Der Mitschnitt vom Konzert ist hier zu erreichen.
 
 
Live-Streaming-Konzert vom 27. März 2021
Katja Poljakova und Richard Röbel spielen Werke von Müthel, Himmel und Mozart
Der Mitschnitt vom Konzert ist hier zu erreichen.
 

Auf ein Wiedersehen im Schloss freuen sich das Team der Schlosskonzerte sowie alle Künstlerinnen und Künstler.

Bitte bleiben Sie gesund und unserer Einrichtung treuS

Nach § 2 Abs. 6 der CoronaVO Veranstaltungen sind wir verpflichtet, zur Auskunftserteilung Daten abzufragen.
Sie können bereits Zuhause das Formular ausfüllen und uns ins Schloss mitbringen.
Kontaktnachverfolgung

Wir setzen im  Schloss die LUCA App zur Besucherregistrierung ein.

Spenden für Schlosskonzerte und Künstler des Livestreams sind herzlich Willkommen unter:

Gesellschaft der Freunde der Schloßkonzerte e.V.

IBAN: DE98 6805 2328 0009 1545 01

BIC: SOLADES1STF

Vielen Dank !

Monatlich Liste Raster Kachel
Oktober 2021
November 2021
Dezember 2021
Keine Veranstaltung gefunden!

Künstlerische Leitung

Die künstlerische Leitung der Schloßkonzerte 2021 liegt bei Prof. Dr. Claudia Spahn und Prof. Dr. Bernhard Richter vom Institut für Musikermedizin der Universität Freiburg.

Die künstlerische Leitung des Beethovenfestivals liegt bei Dr. Rüdiger Nolte (ehemals Hochschule für Musik Freiburg).

Nächste Anstehende Veranstaltung
7 November 2021
  • 00

    Tage

  • 00

    Stunden

  • 00

    Minuten

  • 00

    Sekunden