Instrumente der Sammlung
Verzeichnis der Instrumente der Sammlung Neumeyer – Junghanns – Tracey
I. Orgeln
I.1 Orgelpositiv, unsigniert, süddeutsch um 1730,
Zuletzt restauriert von Orgelbau Georg Friedrich Steinmeyer, Oettingen
Umfang: C, D–c3 Disposition: Gedackt 4’
Flöte 2’
Prinzipal 1’
Zweiteiliges Gehäuse, blau marmoriert mit Blattgoldeinlagen
I.2 Continuo-Orgel, Rémy Mahler, F-Pfaffenhoffen, 1990
Umfang: H1–c2 Disposition: Gedackt 8’
I.3 Regal nach Michael Klotz, Nürnberg um 1640,
Nachbau von Werner Hopf, Kassel, 1973
Umfang: C/E–a2 (ohne gis2)
II. Kielclaviere
II.1 Cembalo, zweimanualig, nach Andreas Ruckers, Antwerpen, um 1620
Nachbau von William Dowd, Paris, 1975
Umfang: G1, A1, H1 C, D, E–d3, gebrochene Taste H1/Es
Disposition: 8’, 8’, 4’
Reiche flämische Dekoration
II.2 Cembalo, einmanualig, wohl florentinische Schule um 1726 (Werkstatt Cristofori?)
Zuletzt Zuletzt restauriert von Walter Ebeloe, Hamburg
Umfang: G1–f 3 Disposition: 8’, 8’
Aufschrift Unterseite G1: Antonio Nobili in Roma fec 1695
II.3 Cembalo, einmanualig, nach italienischem Vorbild
Nachbau von Anderson Hunter Dupree, USA, 1978
Umfang: C, D, E–c3 Disposition: 8’, 8’
II.4 Cembalo, zweimanualig, nach Joannes Couchet, Antwerpen 1680
Ravaliert von François Blanchet, Paris 1758 und Pascal Taskin, Paris 1781
Nachbau von John Koster, New Bedford, Massachusetts (USA), 1983
Umfang: F1–f 3 Disposition: 8’ 8’, 4’
II.5 Cembalo, zweimanualig, nach Christian Zell, Hamburg 1728
Nachbau von John Koster, Boston Massachusetts (USA) 1980
Umfang: F1–d3 Disposition: 8’, 8’, 4’
Reich verziert mit Chinoiserien
II.6 Spinettino (Oktavspinett), unsigniert, Neapel, 1. Hälfte 17. Jahrhundert
Zuletzt Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg im Breisgau
Umfang: C, D, E, F, G, A–c3
In einem bemalten Kasten späteren Datums (ca. 1840)
II.7 Virginal nach Artus Gheerdinck, Amsterdam, 1605
Nachbau von Hanns Neupert, Bamberg, 1955
Umfang: C, D, E, F, G, A–c3
Reiche Bemalung
II.8 Virginal, unsigniert, Schweiz, 17. Jahrhundert
Zuletzt Zuletzt restauriert von John Koster, Boston, Massachusetts (USA), 1979
Umfang: C, D, E, F, G, A, H–c3
Reiche Bemalung
II.9 Doppelvirginal nach Hans Ruckers, Antwerpen, 1591
Nachbau von John Koster, Boston (USA), 1974
Umfang: C, D, E–c3
Reiche flämische Dekoration.
Auf der linken Seite ist ein Oktavspinett eingebaut, das auch herausgenommen und als »2. Manual« auf das Virginal aufgesetzt werden kann.
II.10 Spinett nach italienischem Vorbild, um 1600
Nachbau von Martin Skowroneck, Bremen, 1964
Umfang: C–c3
Polygonal mit vorgebauter Klaviatur
III. Clavichorde
III.1 Clavichord, bundfrei, von Christian Gottlob Hubert, Ansbach, 1772
Zuletzt Zuletzt restauriert von Koen Vermeij, Bennebroek (NL), 1999
Umfang: F1–f 3
Untergestell mit sechs Schubladen
(Leihgabe des Musikwissenschaftlichen Instituts der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, Inv. Nr. 76/121)
III.2 Clavichord, gebunden, von Späth & Schmahl, Regensburg, 1787
Zuletzt Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg im Breisgau
Umfang: A1–f 3
III.3 Clavichord, gebunden, unsigniert, Deutschland um 1800
Zuletzt Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg im Breisgau
Umfang: F1–f 4
III.4 Clavichord, bundfrei, unsigniert (Johann Christoph Georg Schiedmayer?, Neustadt a. d. Aisch), um 1785
Zuletzt Zuletzt restauriert von Martin Scholz, Basel
Umfang: F1–g3
IV Klaviere mit Hammermechanik
IV.1 Hammerflügel, unsigniert, wohl Matthäus Heilmann, Mainz, um 1780
Zuletzt Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg im Breisgau
Umfang: F1-f3 Kniehebel: Moderator – Forte
Wiener Mechanik ohne Fänger
IV.2 Hammerflügel von Johann André Stein, Augsburg, um 1790
Zuletzt Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg im Breisgau
Umfang: F1–c4 Pedale: Verschiebung, Forte
F1–h zweichörig
c2–c4 dreichörig
Wiener Mechanik ohne Fänger
(Leihgabe des Musikwissenschaftlichen Instituts der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, Inv. Nr. 76/119)
IV.3 Hammerflügel von Johann Gottlieb Fichtl, Wien, um 1795
Zuletzt Zuletzt restauriert von Martin Scholz, Basel
Umfang: F1–c4 Kniehebel: Fagott – Moderator – Forte
F1–h zweichörig
c2-c4 dreichörig
Wiener Mechanik
IV.4 Hammerflügel von Joan Broadwood & Son, London, 1798
Zuletzt Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg im Breisgau
Umfang: F1–c4, dreichörig Pedale: Verschiebung (una corda – due corde) – Forte
Stoßzungenmechanik
IV.5 Hammerflügel von Michael Rosenberger, Wien, um 1810
Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg im Breisgau
Umfang: F1–f 4 Pedale: Verschiebung – Fagott – Moderator I –
F1–b1 zweichörig Moderator II – Forte – Janitscharenzug
h1–f 4 dreichörig
Wiener Mechanik
IV.6 Hammerflügel von Maximilian Haidinger, Wien, 1815
Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg im Breisgau
Umfang: F1–f 4 Pedale: Verschiebung – Fagott – Moderator
F1–b1 zweichörig Forte – Janitscharenzug
h1–f 4 dreichörig
Wiener Mechanik
Auf Ausschnitt des alten Resonanzbodens am Stimmstock (Baß-Seite) Aufschrift mit Tinte: repare par Kneip a Bayreuth 1848 / Restauriert von R. Dobernecker, / Freiburg 1990
IV.7 Hammerflügel von Nannette Streicher, née Stein, Wien, 1816
Umfang: F1–f 4 Pedale: Verschiebung – Fagott – Moderator –
F1–B1 zweichörig Forte
H1–f 4 dreichörig
Wiener Mechanik
IV.8 Hammerflügel von John Broadwood & Sons, London, 1817
Zuletzt restauriert von Kurt Wittmayer, Wolfratshausen
Umfang: C1–c4 dreichörig Pedale: Verschiebung – Forte (geteilt)
Stoßzungenmechanik
IV.9 Hammerflügel von Johann Friedrich Marty, Königsberg, um 1820
Umfang: E1–f 4 dreichörig Pedale: Verschiebung – Fagott – Moderator
Forte – Janitscharenzug
Wiener Mechanik
Depot
IV.10 Hammerflügel von Conrad Graf, Wien, um 1825
Zuletzt restauriert von Martin Scholz, Basel
Umfang: C1–g4 Pedale: Verschiebung – Fagott – Moderator –
C1–E1 zweichörig Forte
F1–g4 dreichörig
Wiener Mechanik
IV.11 Hammerflügel von Heinrich Christian Kisting & Sohn, Berlin, um 1835
Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg im Breisgau
Umfang: C1–g4 Kniehebel: Verschiebung – Moderator – Forte
C1–F1 zweichörig
Fis1–g4 dreichörig
Wiener Mechanik
IV.12 Hammerflügel von Sébastian Erard, Paris, 1856
Umfang: A2–a4 Pedale: Verschiebung – Forte
A2–F1 einchörig
Fis1–Cis zweichörig
D–a4 dreichörig
Wiener Mechanik
IV. 13 Hammerflügel von Aloys Biber, München, 1862, Opus 2588, Vertrieb: Wilhelm Rück, Nürnberg
Umfang: A2–a4 Pedale: Verschiebung – Forte
A2–H2 einchörig
C1–Dis zweichörig
E–a4 dreichörig
Englische Mechanik
IV.14 Hammerflügel von Johann Baptist Streicher & Sohn, Wien, 1864
Zuletzt restauriert von Hugo Haid, Nürnberg
Umfang: A2–a4 Pedale: Verschiebung – Forte
A2–H2 einchörig Zwei Eisenspreizen
C1–Dis zweichörig
E–a4 dreichörig
Wiener Mechanik mit Hebeldämpfung
IV.15 Tafelklavier, unsigniert, sächsisch, letztes Drittel des 18. Jahrhunderts
Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg 1975
Umfang: F1–f 3 zweichörig Handhebel: Forte – Moderator (durch Verschieben der Mechanik unter eine Lederzackenleiste (nicht umgekehrt, wie gewöhnlich)
Stoßmechanik mit Holzhämmerchen (ohne Leder)
IV.16 Tafelklavier von Thomas Green, London, 1785
Zuletzt restauriert von Martin Scholz, Basel
Umfang: F1–f 3 zweichörig Handhebel: Forte (geteilt) – Laute
Stoßmechanik ohne Auslösung
IV.17 Tafelklavier von Johann Jacob Brosy, Basel, 1787
Zuletzt restauriert von Bernhard Fleig, Basel, 1966
Umfang: F1–f 3 zweichörig Kniehebel: Forte (geteilt)
Handhebel: Moderator
Prellmechanik ohne Auslösung
IV.18 Tafelklavier, unsigniert, Süddeutschland oder Wien, um 1790
Umfang: F1–f 3 Kniehebel: Forte
F1–H1 einchörig
C–f 3 zweichörig
Prellmechanik ohne Auslösung
IV.19 Tafelklavier von J. C. Cammeyer [Gebr. Kammeyer], Mannheim, 1792
Umfang: F1–f 3 Kniehebel: Forte
Stoßmechanik ohne Auslösung
IV.20 Tafelklavier, unsigniert, deutsch, Ende 18. Jahrhundert
Umfang: F1–f 3 Kniehebel: Forte
Prellmechanik ohne Auslösung
IV.21 Tafelklavier von Muzio Clementi, London, 1811
Zuletzt restauriert von C. F. Colt, Bethersden, Kent (GB)
Umfang: C1–f 4 Pedal: Forte
Stoßzungenmechanik
IV.22 Tafelklavier von Georg Winckler, München, um 1825
Umfang: F1–f 4 Kniehebel: Moderator – Forte
Wiener Mechanik
IV.23 Tafelklavier von Josef Bogner, Freiburg i. Br. um 1835
Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg im Breisgau
Umfang: E1–g4 Pedale: Moderator – Fagott – Forte
E1–A1 einchörig
B1–e2 zweichörig
f2–g4 dreichörig
Wiener Mechanik
Rechte Seite geschweift
IV.24 Tafelklavier von Joseph Anton Pfeiffer [und ?] Philipp Jakob Josenhanns,
Stuttgart, um 1870, Opus 817
Umfang: C1–a4
C1–C einchörig
Cis–a4 zweichörig
IV.25 Schrankflügel, unsigniert, wohl Schweiz, um 1820
Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg im Breisgau
Umfang: C1–g4 Pedale: Forte – Fagott – Moderator I – Modera
C1–H zweichörig tor II – Verschiebung
c0–g4 dreichörig
Hängende Wiener Mechanik
IV.26 Lyraflügel von Johann Christian Schleip, Berlin, um 1835
Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg im Breisgau
Umfang: C1–a4 Pedale: Verschiebung – Fagott –Forte
Stehende Englische Mechanik
IV.27 Pyramidenflügel von Joseph Wachtl, Wien, um 1820/23
Umfang: F1–f 4 zweichörig Pedale: Moderator – Verschiebung – Forte
Hängende Wiener Mechanik
(Privateigentum – Leihgabe)
IV.28 Pianino, unsigniert, um 1840
Umfang: F1–f 4 zweichörig Pedale: Moderator (?) – Forte
Frontplatten mit bedrucktem Stoff
IV. 29 Tischklavier von Henri Pape, London und Paris, 1845
Umfang: D1–g4 Pedal: Forte
D1–H1 einchörig
C–g4 zweichörig
Oberschlägige Mechanik
Gehäuse in Tischform
IV.30 Tangentenflügel von Christoph Friedrich Schmahl, Regensburg, 1801
Zuletzt restauriert von Rudolf Dobernecker, Freiburg im Breisgau
Umfang: F1–f 3 zweichörig Kniehebel: Verschiebung – Moderator – Forte
Handhebel: Harfe (geteilt) – Forte (Diskant)
(Leihgabe des Musikwissenschaftlichen Instituts der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, Inv. Nr. 76/120)
V. Harmonium-Instrumente
V.1 Physharmonika von Jakob Deutschmann, Wien, wohl 1840/45
Umfang: C1–c4
V.2 Harmonium von Kaufmann & Sohn, Dresden, um 1860
Umfang: C1–c3
Register: Forté, Sourdone, Bourdon, Cor Anglais, Grand Jeu, Expression, Flûte, Clarinette, Tremblant, Forté
Depot
V.3 Harmonium von J. Estey & Co., Brattleboro, Vermont (USA), 1877
Umfang: F1–f 3
Register: je 3 Halbzüge ohne Bezeichnung
Kniehebel